Die beiden am meisten verbreiteten Arten von Hautkrebs sind das Basaliom und das Melanom. Woran sie zu erkennen sind und wie sie vorgebeugt werden können erfahren Sie hier.
Es gibt den gut behandelbaren Weißen Hautkrebs, der zumeist nicht zum Tode führt – und den von allen gefürchteten Schwarzen Hautkrebs, bei dem jede Behandlung oft zu spät kommt.

Symptome von Hautkrebs

Der weiße Hautkrebs, Basaliom oder auch Basalzellkarzinom genannt, sieht recht unscheinbar aus: Am Kopf oder am Hals zeigt sich eine Hautunebenheit, die hell glänzend wirkt. Später säumt sie ein Wall aus kleinen Knoten. Blutet diese Stelle ohne eine äußere Ursache, so ist dieses ein sicheres Zeichen für das Basaliom. Später kann diese Wucherung knotig, narbig und schuppig werden. Gefährlich wird dieser Tumor, wenn er in tiefere Schichten wächst und Muskeln, Sehnen oder gar die Knochen angreift. Sein Wachstum bleibt meist auf den Ursprungssort begrenzt. -Ein Basaliom bildet fast nie Metastasen.

Der schwarze Hautkrebs oder Malignes Melanom, ist die Wucherung von Pigmentzellen, die Melanin bilden. Daher erscheint diese Hautkrebs als dunkler Fleck. Ein Melanom kann sich neu bilden oder wächst aus einem vorhandenen Pigmentmal hervor. Bei der Einschätzung, ob es rin Melanom oder ein harmloser Leberfleck ist, hilft die ABCDE-Regel.

A steht für Asymmetrie: unregelmäßige Form.
B steht für Begrenzung: Der Fleck wirkt ausgefranst und verwaschen.
C steht für Colour – ungleichmäßige Färbung.
D steht für Durchmesser von über fünf Millimetern.
E steht für Erhabenheit: Das gesamte Mal ist leicht erhöht.

Es sollte in jedem Fall ein Hautarzt konsultiert werden. Erst wenn dieser das kritische Hautgebiet entfernt hat und es unter dem Mikroskop untersuchte, ist die Diagnose gesichert. Tückisch daran ist, dass Schwarzer Hautkrebs ziemlich schnell Metastasen bildet. Der Krebs breitet sich auch in andere Körperregionen aus und seine Heilungschancen verschlechtern sich deutlich.

Ursachen von Hautkrebs

Als wichtigste Ursache für die beiden Krebsarten gilt überproportionale UV-Strahlung. Sehr gefährdet sind Personen mit hellem Teint und mit Sommersprossen. Diese Haut kann sich gegen UV-Strahlung nur wenig schützen. Als Risiko für schwarzen Hautkrebs gelten Leberflecke.

Behandlung

Hauttumore werden nach möglichst immer operativ entfernt. Beim Melanom können zur Operation noch mehr Therapien notwendig, wie Chemotherapie oder Bestrahlungen.

Vorbeugung von Hautkrebs:

Das Wichtigste ist, empfindliche Haut vor einer starken UV-Strahlung zu schützen. Nach Möglichkeit nicht ins Solarium gehen und im Freien auf hohen Sonnenschutz achten. Alle gesetzlich Versicherten ab 35 haben immer nach zwei Jahren Anspruch auf Hautkrebsscreening. Es soll Krebs bereits im Frühstadium entdecken.